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Eclipse ist eine moderne Open-Source Entwicklungsumgebung programmiert in und (nicht nur) für Java. Um die Entwicklung von blue-Anwendungen noch einfacher zu gestalten und zu beschleunigen, können spezielle Tools in Eclipse integriert werden, die das Anlegen von Projekten, das Ändern der Konfiguration und das Erstellen von Modellklassen automatisieren.
Diese Tools sind vollständig in Eclipse integriert:
- Der Aufruf erfolgt direkt aus dem Hauptmenü bzw. aus Kontext-Menüs von Eclipse.
- Es werden direkt die Quelldateien aus dem Eclipse-Workspace verwendet. So sind Synchonisationsprobleme ausgeschlossen.
- Durch die direkte Integration als Plugins sind die Tools besonders ressourcensparend und schnell.
- Die Verwendung des in Eclipse integrierten Update-Mechanismus stellt sicher, dass immer die aktuellste Version der Tools installiert ist.
Konfiguration
Beim Anlegen von neuen Projekten, insbesondere von Web-Projekten, müssen einige Bibliotheken und Konfigurationseinstellungen registriert werden. Diese Aufgabe übernimmt der blue Project Wizard: Er erzeugt ohne großen Aufwand ein sofort lauffähiges blue-Projekt, mit dem weitergearbeitet werden kann. Die einzige nötige Eingabe ist dabei der Installationspfad von blue. Ebenso einfach ist das Erstellen einer neuen Web-Anwendung, die auf Wunsch auch in Tomcat integriert wird.
Diese Standardkonfiguration kann mit dem blue Systemconfiguration Editor an das eigene System angepasst werden. Dazu gehören die Einstellungen für die Datenbankverbindungen ebenso wie die Konfiguration von Log-Dateien und das Registrieren von neuen Services. Vor dem Speichern kann die neue Konfiguration auch getestet werden. Dabei wird das blue-Framework gestartet und eventuelle Fehler (wie fehlende JDBC-Treiber oder andere Bibliotheken) gemeldet. So ist sichergestellt, dass die neue Konfiguration problemlos funktioniert.
Erstellen von Modellklassen
Der blue Model Wizard ist ein Assistent für das einfache Erstellen und Bearbeiten der Modellklassen. Um blue mitzuteilen, welche Felder in der Datenbank gespeichert werden sollen und welche Beziehungen zwischen den Klassen bestehen, müssen in den Modellklassen spezielle Get- und Set-Methoden verwendet werden. Dies wird durch den Model Wizard vollständig automatisiert: Es muss nur der Feldname und der Datentyp angegeben werden. Folgende Beziehungstypen stehen dabei zur Auswahl:
- Attribute: Dies sind die eigentlichen Datenfelder, die in der Datenbank gespeichert werden.
- Abgeleitete Attribute: Diese werden zur Laufzeit aus anderen Attributen berechnet.
- Beziehungen: Zwischen Klassen können 1:1, 1:n und n:m Beziehungen hergestellt werden. Im Model Wizard muss nur das Ziel der Beziehung angegeben werden, der Rest wird vom System automatisch verwaltet.
Zusätzlich können auch Constraints definiert werden. Das sind Bedingungen, die automatisch beim Ändern von Feldern überprüft werden. So kann z.B. bei Strings eine Minimal- und Maximallänge definiert, bei Zahlen den Minimal- und Maximalwert festgelet oder auch nur sichergestellt werden, dass eine Objektrefernz nicht null werden kann.

Die Abbildung zeigt eine typische Modellklasse: Sie enthält Datenfelder wie Name und Beschreibung, eine einfache Beziehung zu einer Kategorie und eine mehrfache Beziehung zu weiteren Elementen.
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