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Pronix.de hat das
Buch "C++-Programmieren
mit Stil" [Thomas Strasser/Silbergrau, dpunkt 2003] gelesen.
Hier Auszüge aus der Rezension:
Zielgruppe und Vorkenntnisse
Zwar werden vom Autor des Buchs keinerlei Vorkenntnisse
erwartet, doch meiner Meinung nach währe es sehr hilfreich,
wenn der Leser vielleicht schon Kenntnisse in einer
Programmiersprache (bspw. C) hat. Das Buch bietet bei einem Umfang
von 378 Seiten eine Menge Stoff. Dass dabei die Erklärungen
kürzer ausfallen müssen, macht es dem absoluten
Anfänger einfach zu schwer. Absolute Anfänger verwenden
am besten dieses Buch parallel zu einen weiterem C++-Buch.
Buchbeschreibung
Die Strukturierung der 15 einzelnen Kapitel ist sehr gut
gelungen. Würde ich ein Buch in C++ schreiben, dann währe
dieses Werk auf jeden Fall eines meiner Nachschlagwerke. Der
Schreibstil ist sehr fachbezogen und könnte einen
Informatik-Neuling schnell zum Nachschlagen in einem
Computer-Lexikon veranlassen.
Die ersten sechs Kapitel dürften keinen Leser
überfordern. Dabei werden nach einer kurzen Vorbemerkung und
einer Einführung im dritten Kapitel die lexikalischen Elemente
von C++ behandelt. Dazu gehören Dinge wie Bezeichner,
Schlüsselworte, Literale, Operatoren, usw. Kapitel vier nimmt
dann die Deklaration und Definition von einfachen Basisdatentypen
durch. Danach werden Ausdrücke abgehandelt. Kapitel sechs geht
auf die üblichen Kontrollstrukturen wie Bedingungen, Schleifen
und Sprunganweisungen ein.
In Kapitel sieben werden dann die Funktionen erklärt, wobei
hier zum ersten Mal auf C++-übliche Themen eingegangen wird,
wie die Verwendung von Funktionen mit vorbelegten Parametern und
das Überladen von Funktionen.
Kapitel acht behandelt dann komplexere Themen wie Referenzen,
Zeiger, Vektoren und Strings. Im nächsten Kapitel werden die
Gültigkeitsbereiche (Scope), Speicherklassen und
Typqualifikatoren von Variablen, Funktionsattribute und die
Typenumwandlung (Casts) durchgenommen. In Kapitel zehn erfährt
der Leser noch, wie er C++-Programme vernünftig auf mehrere
Module aufteilt.
Das Kapitel elf ist dann das Hauptkapitel in diesem Buch und
erläutert auf über 60 Seiten das Klassenkonzept von C++.
Im nächsten Kapitel wird das Thema Templates
(Funktion-Templates, Klassen-Templates und Element-Templates)
behandelt. Kapitel 13 erklärt das Konzept der Vererbung was im
Kapitel 14 mit dem Polymorphismus noch weiter ausgebaut wird. Im
letzten Kapitel wird noch die Ausnahmebehandlung im Fehlerfall
(Exception) behandelt.
Am Anhang des Buchs findet der Leser noch eine Übersicht
über die Ein/Ausgabe-Streams von C++ und den
Präprozessor-Direktiven.
Meine Empfehlung zu diesem Buch: Sollten Sie in der
nächsten Zeit eine Klausur in C++ haben oder wollen Sie
einfach überprüfen, ob, Sie die Grundlagen in C++
verstanden haben, sollten Sie sich dieses Buch kaufen. Sie werden
kaum ein Buch finden, wo der ANSI C++ Standard so kompakt und
eindeutig dargestellt wird. Mit diesem Buch können Sie sich so
zu sagen den Feinschliff verpassen. Entdecken Sie dabei eine
Wissenslücke, sollten Sie ein weiteres Werk zum Nachschlagen
bzw. Nachlernen parat haben. Ebenso eignet sich das Buch zum
gelegentlichen Nachlesen eines Themas nach längerer
Abwesenheit von C++.
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