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Oberösterreichische Nachrichten vom 13.April 2004
(Wirtschaft).
Auszug aus dem Original-Artikel:
Junger Linzer "Datendompteur" mit Softwarepreis
ausgezeichnet
LINZ. Wenn Banken schnell über EDV abfragen wollen, welche
Bankomatkarten in den vergangenen 24 Stunden in ihre Automaten
gesteckt wurden, hat die Linzer Software- und Consultingfirma
Silbergrau ihre Finger im Spiel.
Das 2000 gegründete Unternehmen, das nun dem früheren
Uni-Informatikassistenten Thomas Strasser mit seiner Frau Miriam
Spatt gehört, hat den Sonderpreis "Linzer Pinguin" für
das beste "Open Source-Projekt" bekommen. Er wurde im Rahmen des
"Constantinus", eines Preises der Fachgruppe Beratung & IT in
der Wirtschaftskammer, vergeben.
Silbergrau bekam ihn für die Entwicklung des
Internet-Werkzeuges "Silbergrau blue".
Open Source heißt, dass man es nicht nur mit bestimmten
Lizenzprogrammen kombinieren kann, sondern mit sämtlichen
gängigen. Die Firma verdient nicht über
Lizenzgebühren, sondern mit dem Stricken
maßgeschneiderter Lösungen und mit deren Betreuung.
"Wir gehen partnerorientiert vor", so Strasser. Vermarktet wird
nicht alleine, sondern mit starken Partnern. Das sind große,
weltweit tätige Softwarefirmen. "Wir wollen klein und fein mit
zehn bis 15 Mitarbeitern bleiben", so Strasser.
Im Internet-Spezialprogramm Silbergrau Blue stecken 25
Personenjahre. Entwickelt wurde drei Jahre. Wegen der guten Idee
hat der Forschungsförderungsfonds FFF mitgezahlt. (haas)
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